Heut’ im Büro. Erklär’ ich unserem Azubi was. Fällt mir ein Blatt Papier runter.
Sag ich: “Lassen sie’s liegen, ich heb’s gleich auf.”
Sagt er: “Ach nee, ICH bin ja noch jung.”
Der hat 3 harte Jahre vor sich.
Der Sohn wandert zwischen seinem Zimmer und Küche hin- und her. Wirft dabei jedesmal, wenn er an unserer offenstehenden Tür vorbeischleicht, bedeutungsvolle Blicke zu uns. Ich ignoriere es gekonnt. 10 mal. Beim 11. Mal habe ich mal wieder die schwächeren Nerven und frage: “Sag mal, suchst du was?”
“Was Süßes!”, tönt es prompt zurück.
Ich zeige schweigend auf die exorbitant grosse Schüssel, gefüllt mit Schokolade und Keksen und allem, was das Süßigkeitenherz begehrt.
“Neee, eher was Anderes…”, erklärt die Jugend von Heute mit gewohnter Ausführlichkeit.
“Was Anderes.”, wiederholt das Alter von Alter von Heute mit gewohnter Begriffsstutzigkeit.
“Joar, was Erfrischendes.”
Ich zeige auf die Schüssel mit total erfrischenden und frischen Weintrauben und ernte ein Augenverdrehen erster Güte als Antwort zurück.
“Oke, Sohn, WAS Erfrischendes suchst du denn nun konkret?”, will die Mutter, die aber auch von NICHTS eine Ahnung hat, wissen. Und wird aufgeklärt:
(weiterlesen…)

Nagut, ein Büchlein. Okeoke – ein .pdf! Aber immerhin buchähnlich. Also.
(weiterlesen…)