Paul ist toll.

von st. am 26 Oktober 2009 — Kategorie: angebär.in

Poll ist toll.

Oke. Zugegebenermassen kenne ich gar keinen Paul. Aber das macht nichts, denn wenn ich alleine schon die ganzen Paul’schen Päpste nur zusammenrechne, dann kennt mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung irgendwo, irgendwie, irgendwen der Paul heisst. Deswegen ist die Überschrift absolut oke, so wie sie ist. Es geht hier jetzt zwar im Nachfolgenden ausserdem auch um gar keinen Paul, sondern eigentlich um einen Poll – aber ich war mir plötzlich unsicher, ob “Poll ist toll.” wirklich ein richtiger Satz ist – hab’ also danach gegoogelt und google.de war sich offenbar auch unsicher, ob “Poll ist toll.” ein richtiger Satz ist und hat stattdessen diese Paul-Sache angeregt. Und, ich meine, das hat zwar alles mit welchem-Paul-immer jetzt gar nichts zu tun, aber ich komme nicht umhin so ehrlich zu sein und zuzugeben, dass es ja sein KÖNNTE, dass WENN ich einen Paul kennen WÜRDE – also, vielleicht würde ich den ja toll finden?! Wer weiss das schon? Siehste! Und deswegen ist Paul erst mal toll.

Soviel zur Frauenlogik. Und jetzt zum Poll:

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Muttizettel reloaded.

von st. am 24 Oktober 2009 — Kategorie: der sohn

“Hallöchen! Wo bist du denn, liebste Mama?”, säuselt es mir aus dem Handy in mein Ohr.
“Hallöchen?”
“Jahaaa, hallöchen!”
“Liebste Mama?”
“Jahaa, liebste Mama!”
“Mit wem spreche ich denn?”
Oar, Mama!”
“Ach, DU bist es. Ich hab’ dich gar nicht erkannt, Sohn. Deine Stimme klang so fremd.”
“Wie fremd?”
“Naja, so freundlich irgendwie.”

Schweigen. Plötzlich dämmert es mir:

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Bücherverdingsda. Auja, das machen wir mal wieder:

von st. am 22 Oktober 2009 — Kategorie: angebär.in

Getreu dem Donald Duck’schen Motto: “Wenn man dauernd gewinnt, macht’s viel mehr Spaß!”, eröffne ich heute endlich mal wieder eine der heissgeliebten Bücherverdingsda-Aktionen auf dieser wunderbaren Internetpräsenz. (Also hier, Ihr wisst schon, Bushido und gulliwars und so, alles klar?) Weil, die Bücherverdingsda-Aktionen haben ja immer viel Spaß gemacht und Spaß kann man ja so gesehen nie genug haben im Leben, denn es gibt ja schon ausreichend beklagenswerte Momente in diesem Leben.

Zum Beispiel heute Nacht um 3.24 Uhr. Als Jack aufgestanden ist, auf den Teppich gekotzt hat und sich postwendend wieder schlafen gelegt hat. DAS war so ein beklagenswerter Moment. Aber gut. Also, die Bücherverdingsda. Die hat natürlich einen Anlass. Und zwar diesen:

Till Stiller :))))))

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Der von-Neumann-Rechner :)

von st. am 20 Oktober 2009 — Kategorie: der sohn

Der von-Neumann-Rechner :)

Plötzlich steht der Sohn im Zimmer. Einfach so. So von sich aus. Ungerufen quasi. F_R_E_I_W_I_L_L_I_G! Er guckt sehr bedeutungsschwanger, räuspert sich:

“Ich mache jetzt das Referat über den von-Neumann-Rechner!” und seine Stimme signalisiert eine extrem wichtige Mission. Also, mindestens so wichtig, dass jetzt bitte keine Mutter dieser Welt auf die Idee kommen möge, den Sohn mit den Alltäglichkeiten des Lebens drangsalieren zu wollen. Von wegen fragen, ob er zuerst den Müll rausbringen kann oder sowas. Geht jetzt gar nicht. Und zwar ganz und gar nicht! Ich verstehe, nicke verständnisvoll und nehme mir vor diesmal nichts zu sagen. GAR NICHTS! Es einfach hinzunehmen, dass der Sohn jetzt einer höheren Gesellschaftsschicht angehört als meiner. Nämlich der, die sich um die Bedeutung des von-Neumann-Rechners völlig selbstverständlich im Klaren ist. Und noch während ich am krampfhaft Nichts-Sagen-Vornehmen bin, passiert das, was immer passiert, wenn ich mir vornehme diesmal WIRKLICH nichts zu sagen. Ich öffne den Mund und heraus purzelt:

“Der von-WAS-Rechner?”

Ohmeingott. Das war natürlich falsch. Also. So richtig voll total falsch. Ich habe schon viele falsche Fragen in meinem Leben gestellt. Aber das war definitiv die Falscheste von Allen.

Die linke Augenbraue des Sohnes schnellt ca. 5 cm nach oben, das Wunderkind guckt mich völlig fassungslos an und stellt mit dieser unangenehmen Härte, die diese Jugend von Heute so inne hat, fest, dass seine Mutter ja nun mal keine Ahnung hat, wie peinlich echt! “Das ist die Grundlage jeden Computers, Mama! Eingabe, Ausgabe!”, sprach’s und entschwand in sein intellektuelles Kinderzimmer. Natürlich renne ich umgehend hinterher und halte einen hochinteressanten Vortrag über Wissen und Weisheit und all diese Sachen, die kein Mensch interessiert.

Später, beim Abendessen, stichel ich streitlustig rum: “Der Sohn schreibt grade ein Referat über den von-Neumann-Rechner.” und gucke erwartungsvoll in die Runde. Der Traummann, ich seh’s genau, hat keinen Plan wovon ich rede – aber irgendwie macht er es mal wieder viel klüger als ich vorher:

“Hmhm, und wann wurde der erfunden?”
“‘1945.”
“Ach, da gab’s schon Computer, ja?”

Schlau! Echt wahr jetzt! Einfach Gegenfragen bis zum Umfallen stellen und schon ist man der Champ, obwohl man keine Ahnung hat, wer oder was der von-Neumann-Rechner bitte ist. Ich gucke bewundernd den Traummann an. Er guckt nicht zurück. Klar. Er grinst in’s Essen und muss Fragen stellen dabei. Da kann er nicht zurückgucken. Das verstehe ich! Man verlangt ja eh viel zu viel von den Männern dieser Welt. Sei es wie’s ist: Der Sohn hat das Referat über den von-Neumann-Rechner geschrieben.

2 Tage später. Ob wir das Referat eigentlich mal sehen können?

“Joar.”, kommt es zurück und in Millisekunden-Schnelle rauschen 6 Power-Point-Folien über das Display des Rechners. Und wir bekommen erklärt, dass es bei dem von-Neumann-Rechner-Referat ja überhaupt gar nicht um Inhalte ging, sondern der Informatik-Lehrer wollte nur sehen, ob der Sohn mit Power Point umgehen kann, aber in der Schule gibt’s kein Office 2007 sondern ein Älteres und deswegen konnte der Informatik-Lehrer das Referat gar nicht öffnen und so.

Ich hab gelacht, OH DOCH! Voll unpädagogisch wertvoll und total laut. Keine Inhalte! Grundlage eines jeden Computers! Ahnung von Power Point. Haha!

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… (Ohne Worte)

von st. am 9 Oktober 2009 — Kategorie: angebär.in

...(Ohne Worte)

Joar!

von st. am 9 Oktober 2009 — Kategorie: der sohn

Lust ab half 11!

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