“Du Sohn, wo sind’n eigentlich die 50 Euro, die ich dir letzten Freitag gegeben habe?”
“Du hast gesagt, dass ich 20 Euro ausgeben darf!”
“Ja.”
“Und 5 Euro habe ich heute gebraucht zum Essen in der Mensa!”
“Ja?”
“Joar.”
“Was gab’s denn?
“Wo?
“In der Mensa…”
“Schnitzel und voll lecker, echt und warum essen wir eigentlich so selten Schnitzel?”
“Und die restlichen 25 Euro?”
“Naja…”
“Sohn?”
“Joar?”
“Die restlichen 25 Euro??”
“Das Taxi hat ja 19 Euro gekostet und Trinkgeld musste ich dem Fahrer ja auch geben, es war ja total spät nachts!”
Ich starre auf den Telefonhörer und versuche krampfhaft die Flut an soeben erlangten Halbinformationen zu verdauen. Und zu verstehen! Taxi. Total spät. Nachts?!
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So, und jetzt weiss wieder kein Mensch was ein Hühnergott ist, stimmt’s?
Also!
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Und zwar dieser hier:

Natürlich wird nicht der Fisch selbst gesucht, der ist ja bereits gefunden, sonst hätt’ ich ja kein Photo machen können. Logisch. Gesucht wird: Der Name dieses Fischs. Und zwar nicht der Kosename! Den kenn’ ich nämlich auch schon. Er heisst: Supertoller Fisch. Sagt Jack. Und Jack muss es ja wissen, denn der Supertoller Fisch ist ja sein neuer bester Freund. Und zwar ALLERBESTER Freund!
Kennengelernt haben Jack und Supertoller Fisch sich vergangenes Wochenende in Rerik am Strand. Da war Jack ca. 2 Jahre jung und Supertoller Fisch ca. 78 h tot. Oder länger. Das hat Jack nicht gestört. Im Gegenteil. Denn Jack grenzt keine Minderheiten aus. Auch keine toten. Und schon gar keine Supertollen Fische, die riechen wie supertote Fische. Es war quasi Liebe auf den ersten Blick. Und zwar die ganz grosse Liebe:
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Ausser Montags. Montags hat er zur ersten UE im frühen Block.
Früher war alles besser, soviel ist ja eh klar. Früher hiessen Stundenpläne nämlich Stundenpläne und Stunden hiessen Stunden, auch wenn sie nur aus 45 Minuten bestanden. Egal. Auf jeden Fall war früher irgendwie alles klar: Der Sohn hatte zur Ersten oder zur Zweiten und auf seinem Stundenplan standen tolle Fächer, die selbst die naturverblödete Mutter des Sohnes auf Anhieb richtig einordnen konnte: Deutsch, Mathe, Franz undsoweiterundsofort. Aber früher war der Sohn halt auch noch ein voll kindisches Baby, so wie alle, die Stundenpläne haben. Und das ist ja jetzt schon EWIG nicht mehr der Fall. Das mit dem kindischen Baby, verstehste? Der Sohn ist ja gleich schon 18 und ausserdem seit Ewigkeiten schon voll erwachsen. Aber total.
Und deswegen hat der Sohn jetzt einen Kursplan. Und UEs. “Unterrichtseinheiten, oar Mama, ist doch logisch!” Stimmt, wenn man es weiss, ist es voll logisch – ALLE Dinge sind plötzlich voll logisch, wenn man sie erst mal weiss, erkläre ich dem Sohn.
“Was willst’n noch wissen?”, lässt sich das missratene Gör der liebenswerte Fast-Erwachsene grosszügigerweise zu einem Gespräch mit mir herab.
“Welche Blöcke habt ihr da? Schwarze?”, presche ich vor und erhalte das eindeutig lauteste “OAR, MAMA!” zur Antwort, das ich je geerntet habe in diesem Leben. Ob ich nicht EIN mal Ernst bleiben könne? “Dochdoch, kann ich!”, versichere ich eifrig und der Sohn hebt zur endgültigen Aufklärungsrede an:
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..solange es irgendwo immer noch eine Kniekehle gibt, in die man irgendwie reinpasst. Also. Solange ist alles im grünen Bereich. Oder, was meinste? :)
Ehrlich.
Ich muss nur ein paar Bilder zusammensuchen. Und ein paar Worte. Und drei Gedanken. Oder 7. Aber dann geht’s weiter. Versprochen.
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