Situationen.

von st. am 30 Oktober 2008 — Kategorie: angebär.in,der sohn

(In denen ich eigentlich stinkesauer sein wollte, aber stattdessen fürchterlich loslachen musste.)

Mit dem Chef bei einem Kunden. Wir warten seit einer knappen Stunde auf den Vorstandsvorsitzenden der Firma, mit dem wir Termin haben.
Sag ich: “Oah man, eine Stunde auf einen Mann zu warten, hab’ ich mir eigentlich schon mit 20 abgewöhnt.”
Sagt der Chef: “Naja. [Hier tolle Kunstpause, Hut ab!] … Aber das ist ja mittlerweile auch schon gut 30 Jahre her. Vielleicht solltest Du das zwischenzeitlich mal wieder überdenken?”

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Prädikat: Kuchenback-Ungeeignet.

von st. am 20 Oktober 2008 — Kategorie: angebär.in

Hier, mal ehrlich:

Als Ihr auf die Welt gekommen seid, musstet Ihr da zu irgendeinem Schalter gehen, und Euch irgendeinen Stempel abholen? So einen Stempel auf dem irgendwie steht “Kuchenback-Geeignet!“? Oder “Ja, darf Kuchen backen können.” War da sowas in der Art? Und lügt mich nicht an jetzt, oke?! Da war sowas, stimmt’s? So einen Schalter gab es, richtig? Und ich, ich doofe Nuss, habe ihn einfach nur nicht gesehen, weil ich wahrscheinlich grade mit total wichtigen Dingen beschäftigt war. Leute vollquatschen. Oder Himmel angucken. Oder wasauchimmer! Fakt ist:

Ich habe damals diesen Schalter nicht gesehen, konnte mich also demzufolge auch nicht anstellen und habe diesen ominösen Stempel nicht gekriegt und die Folge ist: Ich kann keinen Kuchen backen.

Es ist mir ein lebenslanges Rätsel, woran genau das liegen könnte, denn genau genommen ist Kuchen backen ja nichts wirklich anderes als zB Kochen. Und kochen kann ich! Ich kann auch andere Dinge, die man “Kochen” nennt, sie praktisch aber “Backen” muss. Meint: Kochen im Backofen. Also quasi. Aufläufe herrjemine und so, Ihr wisst schon. Kann ich alles und gelingt immer vorzüglich. Nur Kuchen nicht. Weil ich nicht an diesem Schalter war, wo alle anderen waren.

Ich schaffe es ja nicht mal, anlässlich der stattgehabten Taufe meines Sohnes eine simple Dr.Oetker-Backmischung zusammenzurühren, um Kuchen zu backen. Nein, ich verwechsele Backmischung und Glasur, rühre also die Glasur an und VERDAMMTNOCHMAL, ich hab das doch alles schon mal erzählt, also bitte!

Oder hier: Der Traummann, ja? Als der 40 wurde (keine Ahnung, woher mein Faible für DERART alte Männer kommt, ich weiss es wirklich nicht!) – also, als der 40 wurde, da haben der Sohn und ich ihm eine Amaretto-Sahne-Torte gebacken. Also, backen wollen. Die Torte sah auch supertoll aus. EHRLICH! (weiterlesen…)

Ein Betroffenheitsbeitrag im Jahr muss sein.

von st. am 18 Oktober 2008 — Kategorie: angebär.in,der sohn

Und ich finde, dass sich der 18.10.08 als Datum nahezu aufdrängt, diesen Betroffenheitsbeitrag zu veröffentlichen. Denn, der angeber.in’schen Rechenlogikkunst folgend, kann man dieses Datum vorzüglich zu einer Betroffenheitszahl ausrechnen. Und zwar so:

1 plus 8 gibt 9 minus 1 gibt 8 plus 0 gibt 8 plus 0 gibt auch 8 plus 8 gibt 16!

SECHZEHN! Verstehste? “16 Jahr’, blondes Haar undsoweiterundsofort…” Kennste nicht? Klar, kennste das nicht, weil es im Original ja “17 Jahr’ blondes Haar undsoweiterundsofort” heisst, aber 17 passt mir nicht in meine Rechenlogik, also bleibt’s bei 16, alles klar?!

Der Sohn ist grad noch 16 und blondes Haar hat er auch und wenn ich JETZT hochrechne, wie alt ICH tatsächlich sein muss, damit seine 16 Jahre und unsere Mutter/Sohn-Beziehung auch nur halbwegs Sinn ergeben, dann kriege eine derart hohe Zahl raus, die mich so unglaublich betroffen macht, dass ich ernsthaft in Frage stellen muss, ob der Sohn wirklich mein Sohn sein kann. Denn ich bin ja eigentlich erst etwa 21 Jahre und 1 Monat alt. Das ist eine vertrackte Sache, sag’ ich Euch! Und deswegen ist der 18.10.08 ein total toller Tag, um fürchterlich betroffen zu sein.

Also:

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(lat. ad- = “an” + -trahere, PPP -tractum = “ziehen”)

von st. am 15 Oktober 2008 — Kategorie: angebär.in

Attraktivität (lat. ad- = “an” + -trahere, PPP -tractum = “ziehen”) ist die von einem Objekt ausgehende Anziehungskraft. Sie kann sowohl auf äußerlichen Eigenschaften (Schönheit) als auch auf Wesenseigenschaften (Charakter, Geist, Charisma, soziale Stellung, materieller Wert) beruhen und individuell unterschiedlich zu bewerten sein. Je angenehmer oder vorteilhafter etwas eingeschätzt wird, desto attraktiver wirkt es.
Quelle/ Wikipedia

Also quasi kurz gesagt:

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Wie eine Wallnussjagd geht.

von st. am 13 Oktober 2008 — Kategorie: angebär.in

Im Idealfall nämlich so:

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Kleine Programmänderung.

von st. am 11 Oktober 2008 — Kategorie: angebär.in

Weil das eben so ist in Deutschland, gibt es eine kleine Änderung im Handling mit dem Abonnieren von Kommentaren. Das bisherige Verfahren, um Kommentare zu abonnieren, war so gesehen gar nicht rechtssicher – da man mit Angabe einer X-beliebigen Mailadresse kommentieren konnte. Heisst in Folge: Man kann seinem liebsten Feind ja theoretisch viele, nette Spammails in die Mailbox zaubern, indem man einen Kommentar kritzelt, die Feindes-Mailadresse hinterlegt und dann die Kommentare abonniert. (Nähere Infos bei den gullisten)

Ich verwende also, um das zu verhindern, nun das entsprechend modifizierte Plug-in, das dieses Double-Opt-In-Verfahren berücksichtigt. Nämlich dahingehend, dass man seine eMail-Adresse einmalig freischalten muss, eh man weitere Benachrichtungsmails von dieser wunderbaren Internetseite verwendet. Sonst bleibt alles wie’s ist.

Bezeichnenderweise ist bei den Tests dieses Plugins, die ich vorhin gemacht habe, jede Freischaltungsmail natürlich im Spam-Ordner gelandet. Klar. Wenn Ihr also keine Freischaltungsmail erhalten habt, bitte mal den Junk durchsuchen.

Alles klar? Gut. Weitermachen.

Wichtiges Zwiegespräch.

von st. am 7 Oktober 2008 — Kategorie: der sohn

Zwiegespräch, – das. Ein Gespräch zwischen zwei und nur zwei Leuten.
(Definiert von Richie, dem Raucher.)

Vorhin im Auto:

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