Irgendwie, Irgendwo, Irgendwas.

von st. am 29 September 2008 — Kategorie: der sohn

Mein Handy klingelt:

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Da schreiben 3 Jungs ein Buch.

von st. am 28 September 2008 — Kategorie: alles andere

[Also hier: 1, 2 und 3] und nennen es gulli wars™.


gulli wars - Das Buch

Für richtige Ansicht einfach den Monitor um 90° gegen den Uhrzeigersinn drehen und nicht immer so viel Rumjammern, Danke schön :)

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My FFF [first flying fungus]

von st. am 27 September 2008 — Kategorie: angebär.in

Herrje. Da wohne ich 25 Jahre lang auf dem ländlichsten Land und muss erst in dieses gräßliche Berlin ziehen, um dann wiederum auf’s Land raus zu fahren, damit ich zum ersten Mal in meinem Leben überhaupt einen echten, lebenden Fliegenpilz in freier Wildbahn sehe:

My FFF

Fantastisch. Oder nicht? Doch!

Okeoke, mir ist schon klar, dass flying fungus nicht die ganz richtige Übersetzung für Fliegenpilz ist – aber mir hat das mit den drei Fs irgendwie gefallen. Ich war kurzzeitig geneigt sogar noch ein Viertes hinzuzufügen, indem ich es [fucking first flying fungus] nennen wollte. Aber eine gewisse innere Stimme raunte mir zu: “Du hast ihn ja nicht mal gegessen, feige Nuss, also übertreib es nicht.” Also habe ich das sein lassen. Wobei! Die Ess-Idee war da, so war es ja nicht. Aber nachdem nach einer gar fürchterlichen Erkältung eh nur noch die Hälfte von dem übrig ist, was man einst als Stephie kannte, hat diese gräßliche Vernunft wieder zugeschlagen.

Wieauchimmer: Wir waren Steinpilze sammeln. Die essen wir jetzt.

Wenn ich es überlebe, gebe ich anschliessend in meinem nächsten Blogeintrag lauthals meine Meinung zu dem gulliwars(TM)-Buch wieder. Endlich. Ich bin ein bisschen spät dran, ich weiss. Ich bin quasi bald dran, haha – Kalaueralarm und böser Insider. Gut, nicht witzig, alles klar.

Wenn ich es nicht überlebe, dann aber vorsichtshalber hier noch 3 angemerkte Dinge:

1. Danke schön an Richie, LexaT und gulli. Ich hab’ mich wirklich riesig gefreut über Eure Post. Sehr sogar. Ich bin nur auch mit Bedanken spät dran. Sorry dafür.

2. JA! Ich lese meine Mails. Alle! Wirklich. Und ich beantworte sie auch. Ich bin nur auch mit Beantworten von Mails immer spät dran. Sorry an alle, die’s betrifft, dafür.

3. Ich muss schliessen. Das Essen steht auf dem Tisch. Nein, ich bin pünktlich!

(Vorsorglich: Byebye, war schön mit Euch, ich hab Euch alle fast alle wirklich gern gemocht. Naja, einige zumindestens. Immerhin!)

Total toller Herbst-Trend: Der 450-Euro-Hut.

von st. am 21 September 2008 — Kategorie: angebär.in

Als stolze Inhaberin dieser Seite freue ich mich heute ganz und gar nicht besonders, meiner werten Leserschaft den absolut totaltollensuperhypermega Herbst-Trend, kreiert von dem fürchterlich exklusivem und einzigartigem Weltklassedesigner JackTheDog, präsentieren zu dürfen: Den 450-Euro-Hut:

Der 450-Euro-Hut
(Klick aufs Pic für grössere Ansicht)

Die Kombination aus feinstem Mullbindengewebe und silberstahlfarbenen Tackerklammern aus dem legendären Hause Leitz lassen Ihr eh schon graziles Antlitz auf ganz besondere Weise fast schon fragil wirken. Wurde Ihr Gegenüber bislang immer durch Ihre großen Hängeohren von Ihrem mitleidserregendem Blick abgelenkt, birgt der 450-Euro-Hut nun den einzigartigen Clou in sich, dass er die vormals störenden Ohren komplett unter sich verbirgt und den Fokus des Betrachters komplett auf Ihre unschlagbare Art total verhungert zu Gucken zieht.

Weiterhin können Sie sich mit dem 450-Euro-Hut bedenkenlos bei der nächsten Papst-Wahl als Kandidat aufstellen lassen: Wir sind sehr sicher, dass Sie immerhin den äusserlichen Anforderungen komplett entsprechen. Und innere Werte werden bei Papst-Wahlen bekanntermassen ja nicht wirklich abgefragt. (Gut, das mangelnde Alter könnte eine Hürde sein, aber das regelt die Natur ja im Laufe der Zeit von selbst.)

Der 450-Euro-Hut garantiert Ihnen ungezählte Leckerlies, die einfach so in Ihren Mund fliegen, ohne dass Sie vorher dieses lästige Sitz-Platz-Fuss-Gehampel aufführen müssen. Alle Frauenliebe dieser Welt wird Ihnen in nicht enden wollenden Streicheleinheiten zu Gute kommen und selbst stahlgehärteten Männerherzen entfährt ein sanftes “AchgottchenachjeojederarmeWurm” bei Ihrem Anblick und führt dazu, dass ganz automatisch ein Stück Kuchen in Ihren Mund wandert.

Als besondere Goodies sind im Lieferumfang des 450-Euro-Huts 5 Stück 2-Euro-Cent-grosse, morphiumgetränkte Trankilizer (schreibt man das so?) enthalten, die Ihnen bei Bedarf das Dahindämmern in eine bessere Welt garantieren!

Der Erwerb des 450-Euro-Huts ist nicht ganz schmerzfrei und ungefährlich, aber bedenken Sie, dass für wahre Schönheit schon ganz andere Leiden auf sich genommen wurden in dieser Weltgeschichte! Für den erfolgreichen Einkauf des einzigartigen 450-Euro-Huts empfiehlt der Designer selbst folgende, relativ leichte Vorgehensweise:

Gehen Sie Nachts, gegen halb 1 Uhr, mit dem Herrchen/Frauchen Ihrer Wahl auf einen kleinen Einschlafspaziergang in Ihren Lieblingspark, lassen sich dort vor einer freilaufenden, kampfeslustigen Töle, die mindestens 2 mal so gross ist, wie sie selbst und einen Kopfumfang hat, der garantiert, dass Ihr Köpfchen komplett in seinem Gebiss verschwinden kann, Ihr rechtes (notfalls geht auch das linke!) Ohr komplett in 2 Streifen zerfetzen, achten Sie darauf, dass Ihnen weiterhin verschiedene Zahndurchbisse unterhalb des Kinns zugefügt werden – und bitte: Bringen Sie sich IRGENDWIE rechtzeitig in Sicherheit, eh man Ihnen die Kehle komplett durchbeisst. Wichtig!! Gehen Sie dann, komplett traumatisiert (Herrchen auch!) nach Hause, setzen sich dort still vor Frauchen an’s Bett und lassen Sie grosse Kullertränen (und Unmengen Blut) aus sich rauslaufen. Schneller, als Sie denken können, finden Sie sich in der diensthabenden Nachtnottierarztpraxis Ihres Vertrauens wieder, wo man Sie unter Einsatz aller verfügbaren Narkosemittel bis 4 Uhr morgens wieder zusammenflickt, um Ihnen anschliessend – Endlich! – den 450-Euro-Hut aufzusetzen.

Überzeugt? Wenden Sie sich noch Heute Nacht an Ihren diensthabenden Tierarzt. Barzahlung erwünscht!

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Ich bin nämlich gar keine Emanze!

von st. am 21 September 2008 — Kategorie: alles andere

Mein Hirn denkt nur fast zur Hälfte wie ein Mann. Und das wirkt dann so, als sei ich eine Emanze: Weil ich eine Frau bin, die fast-halb männlich denkt. So ist das nämlich.


Your Brain is 53% Female, 47% Male


Your brain is a healthy mix of male and female.
You are both sensitive and savvy.
Rational and reasonable, you tend to keep level headed.
But you also tend to wear your heart on your sleeve.
What Gender Is Your Brain?

Anderslautende Interpretationen dieses hochpsycholgisch wertvollen und von der Wissenschaft ausgesprochenen ernsthaft ausgearbeitetem Test sind falsch. Alles klar?

(Via Louffiline, der Emanze.)

Was mir nicht ganz klar ist.

von st. am 16 September 2008 — Kategorie: angebär.in

Ich sitze in meinem Büro, arbeite irgendwas sicherlich ganz Wichtiges vor mich hin, da kommt der Chef reingestürmt, bremst mitten im Stürmen ab und starrt mich fassungslos an:

“Sag mal, hast du ETWA die Heizung an?”, sprach’s, rennt zum Heizkörper und keucht: “Auf FÜNF!!”

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Selbstverständlich befürworte ich Folter.

von st. am 15 September 2008 — Kategorie: angebär.in, der sohn

Es gibt schlichtweg Fragen, die muss man völlig absolut beantworten, eben weil sie sich definitiv nicht absolut beantworten lassen. Meint: Natürlich kann man Folter verachten, sie aber trotzdem befürworten. Glaube ich, meine ich und habe ich nach reiflichem (!) Nachdenken beschlossen. Gut, ich gehe davon aus, dass hier erwachsene Menschen mitlesen, die ein bisschen auch verstehen wollen, wie ich was meine. Dass ich davon ausgehe liegt daran, dass ich gnadenlos naiv bin, klar. Aber egal: Folter, beispielsweise politisch motiviert, ist natürlich so ziemlich das Allerletzte, was es gibt. In meiner persönlichen Rangliste kommt danach eigentlich nur noch Kindesmissbrauch. Aber, gutes Stichwort! Dient Folter hingegen dazu, nicht nur mein, sondern überhaupt irgendein Kind vor etwas ganz Entsetzlichem zu bewahren – dann, ja, dann muss ich einfach sagen: Ich befürworte Folter. Denn alles andere wäre gelogen. Verstehste?

Todesstrafe. Ein ähnlich gutes wie schlechtes Beispiel in dem Kontext. Grundsätzlich würde ich mich als Gegner der Todesstrafe einordnen. Erstmal. Wohingegen ich nicht die Garantie abgeben will, dass ich die Todesstrafe nicht selbst auch lauthals einfordern würde – obacht und jetzt kommt ja ein gräßlich selbstsüchtiges Eingeständnis – wäre einer meiner Lieben von irgendeinem Vollschwachmaten abgeschlachtet worden. Ich muss das einfach so eingestehen und es fällt mir nicht ganz leicht, denn irgendwie wäre ich ja so gerne ein guter Mensch. Bin ich aber nicht. Und deswegen stelle ich weitergehend fest, dass ich im vorgenannten Fall das Einfordern der Todesstrafe ja vielleicht sogar ausweiten würde und das Selbstpraktizieren durchaus anwenden könnte. Keine Ahnung, hier. Aber ich befürchte mitunter, dass zum Mörder-werden nicht viel gehört. Verachten tue ich es trotzdem.

Wieso ich so einen Krempel überhaupt thematisiere? Naja, hauptsächlich, weil ich – zu Recht – bekannt dafür bin, mitunter riesengrosse Bögen zu schlagen und irgendeine Einleitung braucht es ja, und wo es eh schon darum geht, dass ich nur eine arg verschwommene Position zu irgendwas beziehen kann, warum dann nicht mit dem Anfangen, worüber jeder schon mal laut oder leise nachgedacht hat. Ähm, Ihr habt doch auch schon über Folter und so Kram nachgedacht, oder? Also gut:

In der vergangenen Nacht von Samstag auf Sonntag klingelte um 02:27 Uhr mein Handy, mich aus tiefstem Schlaf, und eine muntere Stimme legte nach Abnehmen los:

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