Die Sache mit der Fischgräte.

von st. am 30 Juni 2008 — Kategorie: angebär.in, der sohn

Mensch, Mist. Hier sollte theoretisch eine fantastische Geschichte stehen, die erzählt, wie der Traummann neulich fast an einer Riesenmonsterfischgräte mit einem Körperumfang von 0,01mm und einer Guinness-World-Record-2008-verdächtigen Länge von 0,000000003mm brutalst erstickt wäre. Ich wollte den 6,5 h-dauernden Todeskampf, den der Traummann führte und gewann (!) auch eigentlich direkt daniederschreiben (oder darniederschreiben?), dann kam allerdings aus dem Hinterhalt unvermutet diese Kalk-Sache in mein Leben gestolpert und erforderte meine ganze Konzentration. Und darüber habe ich irgendwie all die fiesen, kleinen, gehässigen Details vergessen, die dieser Beinahe-Gräten-Traummann-Erstickungstod mit sich brachte. Sehr bedauerlich, wirklich!

Dafür aber habe ich was anderes, was noch so frisch ist, dass es noch nicht aus dem Loch in meinem Kopf in die ewige Freiheit des Vergessens flüchten konnte. Hier, also – der Sohn:

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Liebe ist…

von st. am 27 Juni 2008 — Kategorie: angebär.in

… wenn du mal wieder aus lauter Langeweile oder einfach nur aus Frust, weil die Katze schneller rennen konnte, als du zubeissen – oder auch nur, weil du wissen willst, was unter dem Fell ist, könnte ja sein, da ist was absolut Spannendes drunter – (Eine Dose Rinti zum Beispiel. Oder ein grüner Ball. Oder sogar ein gelber! Oder weil du meinst, dass 1 h Streicheln dem täglichen Tagesbedarf an Kuscheleinheiten kein bisschen gerecht wurde) – also: wenn du aus einem dieser Gründe (oder aus allen zusammen oder aus einem ganz anderen) ein Loch in deine Bettdecke geknabbert hast…

Liebe ist...

… und du dann irgendwie eingeschlafen bist. So richtig tief und fest. Mit Schnarchen. Und mit Träumen! Mit diesen Träumen, die ganz wundervoll sind. Nicht diese blöden Albträume!! Eben so Träume, in denen dir frischgebratene Würstchen direkt vom Grill in die Schnauze fliegen. Und in denen du voller Begeisterung einem fußkranken Hasen hinterherrennst. Voller Begeisterung, weil du ganz genau weisst, du kriegst ihn auch. Und damit du ihn auch ja sicher kriegst, rennst du in deinem Traum gleich noch ein bisschen schneller. Und schneller – so schnell, dass sich deine Füße tatsächlich wirklich fortbewegen. Und zwar nach vorne. Und vorne. Und vorne…

Liebe ist...

…so weit nach vorne, bis du tatsächlich mit deinem Kopf durch dein selbstgebautes Loch in deiner Bettdecke geschlüpft bist und plötzlich der Hase aus dem Traum in ein blödes Erdloch verschwunden ist und du frustiert feststellst, dass du ihn wohl doch nicht kriegen wirst. Und du dann aufwachst und verärgert rumguckst, aufstehst, um zu gucken, ob sich wenigstens dein Fressnapf wieder gefüllt hat, dabei mit den Füßen auf der Decke stehst, durch deren Loch du deinen Kopf stecken hast und dann los läufst…

Liebe ist...

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Kalkgeweisste Danksagungen und weitere wissenschaftliche Erkenntnisse.

von st. am 25 Juni 2008 — Kategorie: angebär.in, der sohn

Zahnpastakalkeidings

So, irgendjemand eine Frage zum Thema Kalk? Hier, bitte an mich wenden, oke? Ich mach nämlich jetzt in Kalk. Ich kann ja auch gar nicht anders, da sich sämtliches Kalkwissen in mein Hirn eingebrannt hat, für immer und noch länger. (Obacht: “Kalkwissen im Hirn eingebrannt” – den rafft man erst 3 Minuten später, aber dann ist er unglaublich komisch. Wirklich! Zumindestens, wenn man sich mit Kalk auskennt und ich kenn’ mich ja aus.)

Also, was haben wir gemacht? Ein fantastisches Referat! Alle eventuellen Stolperfallen, wie zB chemische Formeln, die aus mehr als 5 Zeichen bestehen, haben wir ganz galant und äußerst geschickt unter den Tisch fallen lassen – und stattdessen schicke Kurven zu den Kreidefelsen nach Rügen, zu Caspar David Friedrich, zu Tintenfischen und meinen Zebrafinken und zur superhypergesunden Berliner Trinkwasserqualität, die zwar jeden Wasserkocher auf der Stelle umbringen kann, aber dem Menschen dient wie verrückt. Wir haben Feuer gelöscht, nur indem wir Tintenfischskellette (Skelette? Skellete? Oarghs. Na hier, Dings, Ihr wisst schon – Sepia-Schalen eben) in Essigessenz ertränkt haben und natürlich haben wir ausserdem bewiesen, dass der Kampf Eierschalen vs. Essigessenz für die Erstgenannte nur zu gewinnen ist, indem man sie mit Zahnpasta dopt. Wir haben es geschafft eingehende SMS auf wichtigen Frau-Kulleraugen-Handys mal für 3 Stunden zu ignorieren und dies ohne Androhung von Gewalt! (Naja, nur ein bisschen angedrohte Gewalt, okeoke. Also wirklich wenig!) Weiterhin konnten wir den absoluten Beweis erbringen, dass man nur lang genug mit Essigessenz rumhantieren muss, bis die ganze Wohnung nach dem Mistkram stinkt und zu befürchten ist, dass dieser Geruch nie wieder weggehen wird. UND! Ich habe nicht rumgeschrieen! Kein einziges Mal! Ich war die Ruhe in Person und ich war fürchterlich motivierend und verständnisvoll und alles.

Ich glaube alles wird gut. Und zwar, weil ich WILL, dass alles gut wird. Und da der Wille Berge versetzen kann, auch die aus Kalkstein nämlich, wird alles gut. Alles klar? Alles klar!

Und jetzt die Danksagungen:

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Kalk. Lebenshilfe urgently needed.

von st. am 23 Juni 2008 — Kategorie: der sohn

Ihr Lieben und Ihr anderen, jetzt mal ernst:

WENN wir es schaffen, irgendein beeindruckendes Experiment zum Thema Kalk auf die Füsse zu stellen. Bis morgen Mittag/Nachmittag. Also, irgendwas, was cool UND sinnvoll gleichzeitig ist. Vielleicht was, was kracht und bunte Rauchwolken von sich gibt – WENN wir das schaffen, dann würde sich die Chemielehrerin vielleicht dazu herablassen der Frau Kullerauge noch eine 4- auf dem Zeugnis zu geben. Und dann würde die Frau Kullerauge nicht sitzenbleiben, bzw. weil sie schon mal sitzengeblieben ist, von der Schule ohne irgendeinen Abschluss abgehen müssen. Und ich würde nicht in meinen jungen Jahren Grossmutter werden, weil Frau Kullerauge keine andere Chance mehr hat, ausser Mutter zu werden.

Also, auf Deutsch:

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Für alle, auch für Spanierinnen. Und hier, Bruce. Und Zahnseide. Und so.

von st. am 21 Juni 2008 — Kategorie: alles andere

Jeder hat die Wahl Sonnenschutz zu tragen.

Ich liebe Kalzium. Und Moralpredigten. Und grade solche. Und Bruce, klar. Und weil der Schlusssatz in diesem Möchtegernprofivideo leider verkrüppelt ist, liebe ich Schlusssätze grade erst recht:


Aber vertrauen Sie mir bei dem Sonnenschutz.

Oke? Oke! :)

3 h im Leben der angeber.in

von st. am 18 Juni 2008 — Kategorie: angebär.in

1. Spülmaschine geht wieder!
(Schuldfrage ungeklärt, wahrscheinlich ich. Es seien ca. 3 Kubikmeter Sand in der Maschine gewesen und es ist ja hinlänglich bekannt, dass ich immer Sand in Spülmaschinen schütte.)

2. Waschmaschine geht nicht mehr.
(Schuldfrage noch unklar bisher. Wahrscheinlich auch ich. Ich bin ja die Einzige, die sie benutzt. Eigentlich logisch.)

3. USB-Stick vom Traummann völlig hinüber.
(Schuldfrage völlig geklärt: Ich. Ich habe ihn mitgewaschen. Der Traummann trägt es mit bemerkenswerter Fassung. Wahrscheinlich gewöhnt er sich langsam daran, dass ich alles mitwasche. Aber damit ist jetzt Schluß, die Waschmaschine ist ja eh kaputt. Immer positiv denken!)

4. Stimmung zu Hause trotzdem gut!
(Ich werde es voraussichtlich nur nicht mehr lange geniessen können. Ich verdurste nämlich heute noch, traue mich aber nicht den Kühlschrank zu öffnen, um was zu Trinken rauszuholen. Wahrscheinlich reisse ich dabei die Tür raus. Oder er explodiert einfach. Explodieren Kühlschränke? Sicherlich tun sie das.)

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Enter the password Helgeistlangweilig to view this article.

von st. am 17 Juni 2008 — Kategorie: angebär.in

Helge ist langweilig. Ich soll was schreiben, schreibt mir Helge. Er läse schon aus lauter Verzweiflung seine Spammails. Ich schlug ihm vor, ein Auto anzuzünden oder eine SMS mit Inhalt “Arschloch” an die 112 zu senden. Dann sei ihm nicht mehr langweilig. Fand er doof. Mich findet er auch doof, weil ich nix geschrieben habe die letzten Tage. Das nenne ich Freundschaft! Wahre Freunde finden dich nämlich einfach doof, wenn ihnen langweilig ist. So gehört das.

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