Um ehrlich zu sein finde ich selbst es sehr seltsam, dass ich es bin, die so eine Überschrift wählt – bin ich doch von jeher der Meinung, dass Chatten (+ Online-Gaming) bekloppt macht. Und dazu steh ich auch.
Allein Carsten hat mir grade die berühmte Ausnahme der Regel beschert. Er hat nämlich dieses imho -bis heute- sinnfreie Feature in seinem Chatclient, das einem anzeigt, welche Musik er gerade hört:

Und weil ich zu denen Menschen gehöre, die manchmal lesen, was sie sehen, weiß ich seit heute nämlich, was Abrogation bedeutet. Genauer gesagt: Ich kenne das Wort überhaupt erst seit Heute. Und ich weiß, was es bedeutet.
Ihr nicht. Weil Ihr nicht chattet. So sieht’s aus.
Frau Halmich boxt gleich den letzten Kampf ihrer Karriere (den letzten, so sie ihn denn gewinnt, oke) – also, sie boxt gleich und aktuell geben lauter bekannte Menschen ihre verzückten Meinungen auf ZDF laut kund. Und es sind tolle Statements á la “Hau rein, Regina!” oder “Regina hat sich immer durchgeboxt!” zu hören. Hurra!
Stefan Raab ist auch zu hören (natürlich!) und begeistert, indem er Regina Halmich Respekt dafür zollt, “dass sie sich im Frauenboxen als Frau” ihren Platz geschaffen hat. Er schiebt zwar noch schnell ein “in einer männlich dominierten Sportwelt” hinterher – aber das hat’s irgendwie nicht wirklich rausgerissen.
Und zwar sehr leidend. Immerhin hat er Schnupfen. Und (!) extrem gefährliche Untertemperatur (36,7°C: “Mein Blut ist praktisch schon erfroren!!”)
Treusorgend, wie ich bin, will ich durch die hinlänglich bekannte Hand-auf-Stirn-leg-Methode, überprüfen, ob durch traumännische Stirn überhaupt noch Blut fliesst oder ob jegliches männliche Leben schon in die Eiszeit einkehrt ist. Und hebe die Hand gen seine Stirn…
(Liebe Leser, es sei angemerkt, dass ich zwar Linkshänderin bin, aber nichtsdestotrotz an meinem linken (+rechten auch) Armende keinen Baseballschläger angebracht habe, sondern eine Hand (ja, je eine!).) Also: Ich hebe die Hand gen seine Stirn – er zuckt am ganzen Körper zusammen, nimmt vorsichtshalber 30 cm Sicherheitsabstand zu mir und ruft aus: “Nein! Nicht!” Ich, verwirrt angesichts dieser Reaktion, fragte vorsichtig nach, was er denkt, was ich ihm gerade antun wollte. Und bekomme zur Antwort:
“Mich schlagen und anschreien?!”
Und wisst Ihr was? Je länger ich drüber nachdenke, desto besser finde ich die Idee! :)
…dass der Nachfolger von Herrn Metzger Herr Schlachter heisst – hat das, rein namenspsychologisch gesehen, irgendeine tiefere Bedeutung?
*grübelnd*
1. Das Auto.
(“Geht nicht, weil hässlich und zu teuer.”, sagt der Traummann.)
2. Den Choco.
(“Geht nicht, weil der mir ist.”, sagt der Chef.)
3. Das das mit der Pubertät sofort zu Ende ist.
(“Geht nicht.”, sagt die Biologie.)
So. Und jetzt wünsch’ ich mir auch nicht mehr das mit dem Weltfrieden. Wenn schon so Kleinigkeiten nicht machbar sind. Beschwert Euch beim Traummann, beim Chef und bei der Biologie. Punktum.
Stimmt!
Aber die Tigermäusin ist ja noch viel besser:

‘Tschuldigung, liebe Tigermäusin, konnt’ einfach nicht widerstehen. :)