29.01.2007:
Anruf von Herrn Müller von der Hausverwaltung: Einzugstermin muss auf 01. März verlegt werden, weil Sanierung nicht pünktlich abgeschlossen ist. Verfasse diesen Eintrag. Bin ganz ruhig innerlich. Werde gleich das Browserfenster schliessen, eine Pumpgun kaufen gehen und Amok laufen. (Hinterlasse vorsichtshalber Notiz für die Presse: Habe nie Computerspiele gespielt.)
20. November 2006:
18.00 Uhr: Beissender Geruch weht aus der Küche herüber.
18.01 Uhr: Ein vertrautes „Klack“ ertönt aus dem Flur: Sicherung ist rausgeflogen. Komplette Wohnung ohne Strom.
18.02 Uhr: Ich schreie rum; Mein Traummann sucht neue Sicherungen.
18.03 Uhr: Mein Traummann sucht immer noch Sicherungen.
18.07 Uhr: Anruf bei meinem Vater erfolglos – Er hat auch keine Sicherungen.
18.08 Uhr: Sicherungen winken uns fröhlich aus dem Schrank zu. Sie liegen dort, wo sie schon immer lagen.
18.10 Uhr: Wir haben wieder Licht. Das ist toll. Jetzt können wir die schwarzen Schmorflecken in der Steckdose nicht nur riechen, sondern auch sehen.
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Er stand auf der 6-sprossigen völlig gewöhnlichen Haushaltsleiter, in der rechten hinteren Hosentasche 3 Schraubenzieher unterschiedlicher Natur: ein großer Kreuzschlitz (Mist, der ist nicht zu gebrauchen, gib mir mal den ganz kleinen), besagter ganz kleiner Kreuzschlitz, der üblicherweise hier ausschliesslich zum Aufschrauben von Computermäusen genutzt wird, um das Scrollrad *leiser* machen und ein stinknormaler Schraubenzieher, der letztlich den Karren aus dem Dreck zog und alle erforderlichen Schrauben erfolgreich in das total harte Holz einzudrehen vermochte. In der linken hinteren Hosentasche befand sich ein normaler Haushaltshammer, effektiv eingesetzt, um die insgesamt 12 erforderlichen Schrauben kurz *anzuhauen*, damit sie sich leichter schrauben liessen :) – denn man bedenke, dass das Holz ja schliesslich total hart war. Auf oben beschriebener Haushaltsleiter stehend, blickte er sich zu Beginn des Unterfangens erstmal prüfend nach Hinten um. Auf meinen fragenden Blick, sagte er: Ich schaue nur, wohin ich abstürze, wenn ich falle….. – zwecks Überlistung der Schwerkraft stellte ich also einen Fuß auf die unterste Sprosse besagter Leiter, woraufhin von oben ertönte: “Eigentlich brauchst du einen Bauarbeiterhelm, nicht, dass mir der Schraubenzieher runterfällt und sich in deinen Kopf bohrt!” Ich lachte nicht!!
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Was mich fertig macht ist nicht das Leben sondern die Tage dazwischen von Michel Birbaek macht mich fertig und ich habe mich soeben nach langem Zaudern entschlossen mit gleichen Waffen zurückzuschlagen: Ich werde es nicht fertig lesen! *so* Es ist nicht so, dass das ein blödes Buch ist – das wäre einfach eine komplette Falschaussage. Wirklich! Es ist sogar in Teilen immer wieder ein unglaublich komisches Buch. Aber, du meine Güte!
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“Wir gehen jetzt in den Baumarkt.”, verkündeten meine beiden Jungs mir einstimmig und strahlten mich mit großen Augen an. Den intuitiv in mir aufsteigenden Brechreiz konnte ich erfolgreich mit Griff nach einer Zigarette, um mich daran festzuhalten, wieder unterdrücken.
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Wissen Sie, was ich nicht verstehe? Warum liest die Welt Ihre Bücher, Mr. Bukowski? Was ist so faszinierend an Ihnen? Dass das sprachliche Niveau Ihrer geistig tieffliegenden Werke ungefähr dem eines Kleinkindes entspricht, dass gerade gelernt hat “baba” zu sagen, wenn es sagen will, dass das Essen zum Einen zu salzig schmeckt und zum Anderen, dass es Spinat eh nicht mag. Es scheint Menschen zu geben, die diese einfache Art sich zu mitzuteilen begeistert. Was sind das für Menschen, Mr. Bukowski?
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